Zisternen Einbau
Entdecken Sie die Vorteile nachhaltiger Wassernutzung mit unserem professionellen Zisternen Einbau-Service. Wir bieten umfassende Lösungen für die Installation und Neugründung von Zisternen und Wasserspeichern. Von der Planung über die Vorbereitung und den Einbau bis zum Anschluss von Zu- und Abläufen sowie Pumpen und Filtern – vertrauen Sie auf unsere Expertise, um effizient Wasser zu sammeln, zu speichern und nachhaltig zu nutzen.
Kompletter Einbau-Service:
Unsere Dienstleistungen zum Zisternen Einbau bieten einen Rundum-Service – von der sorgfältigen Planung bis zur finalen Inbetriebnahme. Verlassen Sie sich auf uns, um alle Schritte professionell und effizient zu koordinieren.
Einbau von Zu- und Abläufen:
Der Fachgerechte Einbau von Zulauf- und Ablaufsystemen ist entscheidend für eine reibungslose Funktion der Zisterne. Wir passen die Systeme optimal an Ihre bestehende Wasserinfrastruktur an.
Effiziente Wassernutzung:
Unser Ziel ist es, den Zisternen-Einbau so zu gestalten, dass gesammeltes Wasser effizient genutzt wird. Damit leisten wir einen Beitrag zur Reduzierung des Frischwasserverbrauchs und fördern eine nachhaltige Wassernutzung.
Ein Blick hinter die Kulissen
Unsere langjährige Erfahrung im Zisternen Einbau spiegelt sich in zahlreichen erfolgreichen Projekten wider. Von privaten Residenzen bis hin zu gewerblichen Standorten haben wir maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen geschaffen. Die positiven Rückmeldungen unserer Kunden und die erfolgreich abgeschlossenen Arbeiten sind nicht nur Bestätigung unserer Fachkompetenz, sondern auch Ansporn für zukünftige umweltfreundliche Wassernutzungsprojekte. Vertrauen Sie auf unsere Expertise, um durchdachte Zisternenlösungen für Ihre individuellen Bedürfnisse zu realisieren.
Einsatzbereich:
Die Umweltfreundlichkeit von Wasserzisternen: Nachhaltige Wassernutzung für eine grünere Zukunft
In einer Welt, in der Nachhaltigkeit und Umweltschutz zunehmend an Bedeutung gewinnen, erweist sich die Nutzung von Wasserzisternen als eine äußerst umweltfreundliche Praxis. Hier sind einige Gründe, warum Wasserzisternen einen positiven Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt leisten:
**1. Wassereffizienz: Wasserzisternen ermöglichen die Sammlung und Speicherung von Regenwasser, das ansonsten in Entwässerungssystemen verschwinden würde. Durch die Nutzung dieses kostenlosen und natürlichen Ressourcenflusses wird der Bedarf an kostbarem Trinkwasser für nicht-trinkbare Zwecke reduziert, wie z.B. Bewässerung von Gärten oder Toilettenspülungen.
**2. Reduzierung des Wasserverbrauchs: Die Verwendung von gesammeltem Regenwasser aus Wasserzisternen trägt zur erheblichen Reduzierung des Bedarfs an kommunalem Wasserversorgungswasser bei. Dies minimiert den Druck auf lokale Wasserversorgungssysteme und schont so die natürlichen Ressourcen.
**3. Schutz vor Überflutungen und Erosion: Wasserzisternen tragen zur Kontrolle von Oberflächenabflüssen bei, indem sie Regenwasser sammeln und eine Überlastung von Entwässerungssystemen verhindern. Dies hilft, Überschwemmungen zu minimieren und Erosion in städtischen und ländlichen Gebieten zu reduzieren.
**4. Unterstützung der lokalen Flora und Fauna: Die Nutzung von Regenwasser aus Wasserzisternen fördert die lokale Vegetation, da es frei von den Zusätzen und Behandlungen ist, die oft in kommunalem Wasser vorkommen. Dies wiederum trägt dazu bei, die Artenvielfalt und das ökologische Gleichgewicht in der Umgebung zu unterstützen.
**5. Energieeinsparungen: Die Herstellung, Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser erfordern erhebliche Mengen an Energie. Durch die Verwendung von selbst gesammeltem Regenwasser können diese Energiekosten reduziert werden, was zu einer Verringerung der CO2-Emissionen und einer geringeren Umweltauswirkung führt.
**6. Widerstandsfähigkeit gegenüber Wasserknappheit: In Gebieten, die von Wasserknappheit betroffen sind, können Wasserzisternen einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung der Wasserversorgung leisten. Die gespeicherten Wassermengen bieten eine zusätzliche Ressource in Zeiten von Dürre und Wasserknappheit.
Die Entscheidung für eine Wasserzisterne ist daher nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch sinnvoll. Sie fördert einen nachhaltigen Umgang mit Wasserressourcen und trägt dazu bei, unsere Umwelt zu schützen und für kommende Generationen zu bewahren.
Wasserqualität:
Gesammeltes Regenwasser kann für eine Vielzahl von Zwecken genutzt werden, und die Verwendung hängt oft von der Qualität des gesammelten Wassers sowie den örtlichen Vorschriften ab. Hier sind einige häufige Anwendungen für gesammeltes Regenwasser:
**1. Bewässerung von Gärten und Pflanzen: Regenwasser eignet sich hervorragend für die Bewässerung von Blumen, Gemüsegärten, Rasenflächen und anderen Pflanzungen. Es enthält keine Chemikalien wie Chlor oder Fluorid, die in vielen kommunalen Wasserversorgungssystemen vorhanden sein können.
**2. Toilettenspülung: Gesammeltes Regenwasser kann für die Toilettenspülung verwendet werden, was den Trinkwasserverbrauch reduziert. Dies ist besonders effektiv, da Toilettenspülungen einen beträchtlichen Anteil des täglichen Wasserverbrauchs ausmachen.
**3. Waschen von Fahrzeugen und Außenbereichen: Regenwasser eignet sich gut zum Waschen von Autos, Terrassen, Gehwegen und anderen Außenbereichen. Die Abwesenheit von Mineralien und Zusatzstoffen im Regenwasser kann dazu beitragen, unschöne Flecken zu vermeiden.
**4. Füllen von Teichen und Wasserfunktionen: Für Teiche, Brunnen und andere Wasserfunktionen im Garten kann gesammeltes Regenwasser eine nachhaltige Wasserquelle darstellen.
**5. Waschen von Fenstern und Fensterrahmen: Aufgrund seiner Reinheit eignet sich Regenwasser gut zum Waschen von Fenstern, Spiegeln und Fensterrahmen.
**6. Haushaltsreinigung: Regenwasser kann auch für allgemeine Haushaltsreinigungsaufgaben wie Bodenreinigung und Wischen verwendet werden.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Verwendung von gesammeltem Regenwasser für bestimmte Zwecke je nach örtlichen Vorschriften und Gesetzen geregelt sein kann. In einigen Regionen kann es erforderlich sein, das Wasser zu behandeln oder zu filtern, insbesondere wenn es für den menschlichen Verzehr oder die Bewässerung von essbaren Pflanzen verwendet wird. Daher ist es ratsam, sich über lokale Vorschriften und Bestimmungen zu informieren, bevor gesammeltes Regenwasser für bestimmte Zwecke verwendet wird.
Dieser Text basiert auf dem Artikel Zisterne aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 4.0.
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Regen ist in diesem Jahr ein großes Thema. Während es in Deutschland seit Monaten im Vergleich zum klimatologischen Mittel zu wenig regnet, kommt es im Mittelmeerraum wiederholt zu sintflutartigen Regenfällen. Aber wie wird der Niederschlag beim DWD eigentlich gemessen?
Wie im Thema des Tages vom 08. November 2018 nachzulesen ist, müssen zur Regenbildung zunächst erwärmte und mit Wasserdampf angereicherte Luftmassen aufsteigen. Mit der Höhe kühlt sich diese Luft zunehmend ab und es setzt Kondensation ein, wobei sich viele winzige Wolkentröpfchen bilden. In der Folge wachsen diese bei entsprechenden atmosphärischen Bedingungen weiter zu Regentropfen an, die ab dem Erreichen einer kritischen Masse schließlich zum Erdboden fallen.
Aber wie wird der Regen eigentlich gemessen? Der DWD betreibt ein dichtes Niederschlagsmessnetz mit einer Vielzahl an Messstation, die über ganz Deutschland verteilt sind. Gegenwärtig sind es insgesamt rund 1900 Messstationen, davon messen über 950 automatische Stationen minütig den Niederschlag und schicken die Daten dann halbstündlich an die zentrale Datenbank. Darüber hinaus gibt es noch knapp 35 (Flug-) Wetterwarten, die partiell oder sogar rund um die Uhr mit Fachpersonal besetzt sind. Dort werden die Niederschlagsmengen zwar ebenfalls durch automatische Wetteraufzeichnungen gemessen, können aber gegebenenfalls durch den Beobachter korrigiert werden.
Generell müssen hauptamtliche Wetterwarten und Wetterstationen in ihrer Lage und ihrer Ausstattung sehr genaue, international festgelegte Vorschriften erfüllen. Nur so liefern sie Messwerte, die weltweit vergleichbar sind. Beispielsweise wäre der Standort neben steilen Berghängen ungünstig, weil diese die Windverhältnisse oder Temperaturmessungen verfälschen könnten. Das Messfeld muss zudem sauber gepflegt sein, denn auch der Pflanzenbewuchs kann das Mikroklima am Messort beeinflussen. Eine der größten Herausforderungen der Stationsorte besteht sicherlich in der Einhaltung der Richtlinien über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten hinweg. Nur so können Messwerte aktuell wie auch in der Vergangenheit miteinander verglichen werden.
Auf vielen Messfeldern finden sich sogenannte Ombrometer, die wie zu groß geratene Thermoskannen aussehen. Diese registrieren die Niederschlagsmenge in einem Becher, der Regen, aber auch Schnee, Graupel oder Hagel auffängt. Eine elektronische Waage misst dabei das Gewicht des eingesammelten Wassers, der Rechner ermittelt im Anschluss aus der Wassermenge die entsprechende Niederschlagshöhe. Allerdings werden die im DWD-Messnetz verwendeten „Pluvio“-Ombrometer zurzeit nach und nach ausgetauscht und durch Niederschlagssensoren namens Rain[e] ersetzt, die die neueste Wägetechnologie mit einem selbstentleerenden Mechanismus kombinieren. Die Art des Niederschlags ermittelt der Laserniederschlagsmonitor. Er ähnelt einer großen Kamera. Mit seinem aufgefächerten Laserstrahl und einem Lichtsensor kann er sogar gefrierenden Regen von Sprühregen unterscheiden. Er „erkennt“ also die Art des Niederschlags. Das ist vor allem bei automatisierten Wetterstationen wichtig, weil dort kein menschlicher Beobachter mehr prüft, ob es gerade regnet oder schneit.
Weitere 1650 Messungen werden dem DWD einmal täglich von den sogenannten konventionellen Niederschlagsstationen gemeldet. Dabei handelt es sich um ehrenamtliche Wetterbeobachter, die jeden Morgen sowohl die Niederschlagshöhe als auch die Schneehöhe sowie den Schneebedeckungsgrad bestimmen und online an die Zentrale übermitteln. Ausgestattet sind die ehrenamtlichen Wetterbeobachter mit einem sogenannten Hellmann-Niederschlagsmesser. Aber auch diese Niederschlagsstationen müssen gewisse Standards einhalten. Dabei ist es wichtig, dass die den Aufstellungsort umgebenden Hindernisse, wie z. B. Gebäude, Bäume usw., doppelt so weit vom Niederschlagsmesser entfernt sind, wie sie an Höhe messen. Ein Gartenhaus von zwei Metern Höhe muss also mindestens vier Meter vom Messgerät entfernt aufgestellt werden.
Neben den DWD-Stationen gibt es auch noch eine Reihe weiterer Niederschlagsmessungen von anderen Institutionen wie dem Deutschen Geoinformationszentrums, Landesbehörden oder von Einzelpersonen, die aber nur zu einem geringen Teil in die zentrale Datenbank einfließen. Denn nicht immer erfüllen die Messstationen die international festgelegten Standards.
Bei der Niederschlagsmessung an ortsfesten Stationen handelt es sich um sogenannte Punktmessungen. Dabei besteht jedoch das Problem, dass man mithilfe der Messung an einem bestimmten Ort nicht immer auf die Niederschlagsmengen in der Fläche schließen kann. Bestes Beispiel sind lokal auftretende Schauer oder Gewitter. Dann kann auch Regen „zwischen“ den einzelnen Stationen fallen, was im Messnetz überhaupt nicht registriert wird. In diesen Fällen können Radardaten Abhilfe schaffen. Kombiniert man die Daten der Wetterradare mit den Bodenniederschlagsstationen erhält man flächendeckende, räumlich und zeitlich hoch aufgelöste Niederschlagsdaten im Echtzeitbetrieb für Deutschland.
Und wo wird am meisten Niederschlag in Deutschland gemessen? Im langjährigen Durchschnitt werden jährlich bundesweit rund 800 Liter pro Quadratmeter gemessen, die höchsten Jahresmengen werden am Alpenrand verbucht (siehe Grafik zum Tagesthema unter https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2018/11/28.html). Dort fallen über 1000 Liter pro Quadratmeter im Jahr. Die Station in Balderschwang (Bayern) hält dabei den Jahresrekord. Dort konnten im Jahr 1970 sagenhafte 3503,1 Liter pro Quadratmeter registriert werden. Die trockensten Regionen liegen im Lee des Harzes zwischen Magdeburg, Leipzig und Erfurt mit weniger als 500 Litern pro Quadratmeter pro Jahr. Im Jahr 1911 wurden an der Station Aseleben im Südharz in Sachsen-Anhalt lediglich 209 Liter pro Quadratmeter verzeichnet. Auch im aktuellen Jahr gibt es in der gleichen Region rekordverdächtig trockene Stationen: Die Stationen in Artern (Thüringen), Bad Lauchstädt und Jessnitz (beide Sachsen-Anhalt) messen bis zum heutigen Tag eine Summe von etwa 220 Litern pro Quadratmeter (Stand: 28.11.18). Krasser Gegensatz dazu: Vielen sind wahrscheinlich noch die Bilder des Elbhochwassers im August 2002 im Kopf. Dabei wurde die Rekordsumme von 312 Litern pro Quadratmeter in nur 24 Stunden an der Station Zinnwald im Erzgebirge gemessen.
Zisterne berechnen
Unser Online-Zisternenrechner hilft Ihnen dabei, das optimale Speichervolumen zu berechnen. Eine Berechnung muss nur für Anlagen durchgeführt werden, die für die Nutzung im Haus vorgesehen sind. Anlagen für die Gartenbewässerung sollten so groß wie möglich gewählt werden. Die richtige Zisternengröße ist Voraussetzung für eine optimale Nutzung. Bei zu geringem Fassungsvermögen läuft der Wasserspeicher zu schnell voll. Ist die Zisterne hingegen überdimensioniert, funktioniert die Selbstreinigung durch Abschwemmen der Schmutzschicht nicht ordnungsgemäß. Wer die Regenwassernutzungsanlage richtig plant, spart zudem Kosten bei Anschaffung, Transport und Montage.
Benötigte Kennzahlen
Für die richtige Bemessung der Zisterne müssen Sie Ihren geplanten Brauchwasserbedarf sowie den möglichen Regenwasserertrag ermitteln.

Der persönliche Brauchwasserbedarf errechnet sich aus der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen, den anzuschließenden Verbrauchsgeräten und der zu bewässernden Gartenfläche. Je genauer diese Zahlen, desto besser wird die Zisterne auf Ihre Bedürfnisse ausgelegt sein.
Der mögliche Regenwasserertrag errechnet sich aus dem mittleren Jahresniederschlag sowie aus Kennzahlen zum Dach. Sollten Sie den mittleren Jahresniederschlag vor Ort nicht wissen, können Sie ihn von dieser Karte ablesen. Weiter sollten Sie die projizierte Dachfläche in Erfahrung bringen. Diese ergibt sich aus der Grundfläche des Hauses plus den Dachüberständen.
Wenn der mögliche Regenwasserertrag wesentlich höher ist als der Brauchwasserbedarf, sollten nicht alle Dachflächen an die Regenzisterne angeschlossen werden.